Rosa-Luxemburg-Club. Dieser Rosa-Luxemburg-Club möchte als offener Raum verstanden werden, der es sich zur Aufgabe macht, politische und theoretische Bildung und Diskussion zu organisieren und Kommunikation und Kultur zu fördern. Dazu gehören die kritische Analyse des modernen Kapitalismus und seiner Herrschaftsformen ebenso wie das Aufzeigen politischer Alternativen im Sinne des demokratischen Sozialismus und Internationalismus, des Feminismus, des Antifaschismus und Antirassismus. Derartige Clubs, deren Namen wir hauptsächlich wegen des Wiedererkennungswertes übernehmen, ohne mit der Bezeichnung „Club“ Vorstellungsinhalte wie „elitär“ oder „geschlossen“ transportieren zu wollen, existieren in Deutschland je nach Bundesland mehr oder weniger zahlreich. Sie stehen meist in einem relativ engen Verhältnis zu den jeweiligen Landesstiftungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Wir haben jedoch weder vor, als verlängerter Arm der Stiftung zu agieren, noch in einem irgendwie abhängigen Verhältnis zur Stiftung (und erst recht nicht zur Partei) zu stehen.

Für die kommenden Semester planen wir wieder einige Veranstaltungen, wie sie auch schon in diesem Semester 2015-16 organisiert wurden. Dabei möchten wir uns nicht auf die Uni beschränken, sondern vor allem auch Menschen ansprechen, die bislang wenig Zugang zu kritischer politischer Bildung hatten. Wir hoffen, damit eine Politisierung anstoßen zu können, durch die Politik nicht auf Parteien, Verbände und Organisationen reduziert wird. Stattdessen wollen wir zeigen, dass das Private stets politisch ist. Wir freuen uns über jede/jeden anderen, die/der Lust hat, sich uns anzuschließen und selbst aktiv zu werden.