Was soll das hier eigentlich? Beim Rosa Salon handelt es sich zunächst mal um eine Gruppe. Eine Gruppe von Studierenden, die sich irgendwo in den Zwanzigern und darüber hinaus befinden und sich für Politisches interessieren. Nicht (nur) für Tagespolitik, nicht (nur) für Parteien, nicht (nur) für Wahlen. Für das Politische im weitesten Sinne. Für so politische Dinge wie Ökonomie, Sexualität oder Bildung. Für alltägliche Welterklärungen, mediale Realitätsbeschreibungen und die Art und Weise, wie Ideologien entstehen. Für die Gründe von Armut, Ungleichheit, Diskriminierung und Gewalt. Von Macht und Herrschaft. Für die Gründe dafür, warum die Welt so ist wie sie ist (oder uns erscheint). Und nicht zuletzt für die Frage, ob sie so bleiben muss, wie sie ist. Das treibt uns (mehr oder weniger) an.

Als Rosa-Luxemburg-Club Trier möchten wir mindestens zweierlei sein: Erstens eine Anlaufstelle für Menschen jeden Alters, die Lust haben, kritische politische und kulturelle Bildungsarbeit in Form von Vorträgen, Lesekursen, Diskussionsrunden, Filmabenden und Veranstaltungen anderer Art in Trier zu organisieren. Zweitens möchten wir als Club ein permanentes Angebot an linker Bildung in Trier bereitstellen.

Unser digitaler Salon fungiert dabei als Schnittstelle zum Neuland. Hier soll nicht nur der heißeste Shit des Clubs verlautbart werden, sondern darüber hinaus ein Forum zu weiter reichender Diskussion und Analyse entstehen, das keine lokale Begrenzung kennt – getreu dem Motto: «Einem Menschen wird man auf seinem Weg zum Bäcker begegnen, aber niemals im Internet» (Franz Josef Wagner).